Freitag, 9. September 2011

Blackest Night

Ich hab immer weiter Comics gelesen und mich durch die Geschmäcker getestet... Und dabei ist mir aufgefallen: Ich hab mich in die Teamarbeit von Ivan Reis und Geoff Johns verliebt.
Vorallem ihre Green Lantern Arbeiten.

Der Aulöser für diese Liebe war "BLACKEST NIGHT". Ein Sammelband, der aus 0-8 Teilen besteht. Und wirklich als Klassiker gelten sollte. Denn das ist er.
Perfektes Lettering, Zeichnungen und die getuschte Arbeit ist auch nicht zu verachten. Aber die Story übertrifft alles. Es ist alles dabei. Emotion. Ne spannende Story, von der man nicht genug bekommen kann. Ein neues Lantern Corp. Und vorallem der Start eines neuen DC-Epos.

Ich will jetzt gar nicht den Inhalt verraten, aber sagen kann ich, dass jeder verratene Satz ein viel zu großer SPOILER ist.
Deswegen Einbandtext:
"Auf Tausenden von Welten sind die Toten erwacht. Diese Black Lanterns, Helden wie Schurken, die ihren Gräbern entrissen wurden, haben nur ein Ziel: die Auslöschung allen Lichts - und allen Lebens - im Universum. Hal Jordan hat den Tod schon einmal besiegt. Als größte aller Green Lanterns, die den smaragdfarbenen Kraftring tragen, ist es Hals selbstverständliche Pflicht, die versammelten Lebenden gegen diese übermächtige Armee des Todes ins Feld zu führen. Während die Blackest Night die Helden der Erde erfasst, müssen die sieben Corps, die ihre Macht aus dem Emotionsspektrum beziehen, ihren Konflikt beenden - oder das Universum ist dem Untergang geweiht. Diese grundverschiedenen Corps - die von Zorn, Habgier, Furcht, Willenskraft, Hoffnung, Mitgefühl und Liebe gestärkt werden - müssen sich gegen das Black Lantern Corps verbünden. Doch nur jene, deren Licht am hellsten strahlt, können die Schatten vertreiben, die Black Hand und sein Gefolge verbreiten. Als die Erde zum alles entscheidenden Schlachtfeld zwischen den Lebenden und den Toten wird, gibt es nur eine Gewissheit: Niemand entkommt dem Tod!"

Also, sehr gut fand ich die Monologe. Klar, Pflichtprogramm bei einem Lanternband. Aber diesmal kamen sie von zwei Seiten. Hal Jordan und William Hand.
Und irgendwie kann man immer sagen, dass sie die Stimmung nocheinmal unterstreichen.
Außerdem gut fand ich die "Rückblenden" im Prolog um zu wissen:
WAS IST PASSIERT? Das bleibt ja manchmal auf der Strecke.

Besonders gut kamen Hal Jordan als Green Lantern und Barry Allen als Flash in den 'Hauptrollen'. Denn mit diesen beiden Charakteren fängt alles und und endet auch mit ihnen. Außerdem führen sie wie ein Leitfaden durch die Geschichte.

Oben: Ray
Unten: Mera

Nicht nur sie waren Hauptcharaktere. Sondern auch eher zwei unbekannte Personen spielten eine Role und waren wichtig für das Geschehen.
The Atom - Ray Palmer
Und Mera - die Frau Aquamans

Beide scheint etwas zu verbinden. Nämlich die das Unglück, dass sie in ihrem Leben hatten. Atoms Ex-Frau Jean Loring, brachte die Frau von Ralph Dibny um und wurde somit zu einem absolut bösem Menschen.

Mera verlor ihren Sohn und ihren Mann. Und wurde nicht wirklich glücklich, in Atlantis.
Aber mich machten Beide glücklich, denn durch ihren Willen und ihr Schicksal sind sie einem richtig ans Herz gewachsen und sogar zu meinen Lieblingscharakteren aufgestiegen. Z.B. fand ich den Moment in dem Ray den IndigoRing bekommt, einfach nur magisch. Denn der IndigoRing lebt von Mitgefühl. Und er hat davon eine Menge.
Er müsste eigentlich einen Hass auf die ganze Welt haben, denn sie gab ihm nie wirklich etwas gutes. Dennoch fühlt er mit anderen und ist selbstlos. Was für ein Vorbild.

Black Hand alias William Hand

Noch ein Charakter, der mich etwas beeindruckte, war William Hand. Der laut Prophezeihung der "Auslöser" der dunkelsten Nacht sein sollte. Was er auch schließlich war. Nur hat mich seine düstere und gar verrückte Gestalt verwundert.
Denn William Hand war ein Mensch, der als Außenseiter, Muttersöhnchen und Loser bezeichnet wird. Doch jetzt nimmt er die Rolle des Mediums für die Dunkelheit ein. Was ist nur aus ihm geworden?!



In diesem Band geht es um den Tod. Und wer mit diesem Thema nicht klar kommt, sollte es nicht lesen. Was aber echt schade wäre.
Denn der Tod und der Kampf dagegen steht im Mittelpunkt. Am Anfang wird er ständig angekündigt.
Durch verwelkte Blumen, Friedhöfe oder gar sterbenden Liebenden. Wie Hawkman und Hawkgirl.
Was mich am meisten berührt hat.
Ihr Fluch. In jeden Leben treffen sie sich, in jedem Leben verlieben sie sich und in jedem Leben sterben sie wenn sie auf dem Höhepunkt ihrer Liebe sind sich ihre Zuneigung eingestehen.




Am aller furchtbarsten daran war die Tatsache, dass Ralph & Sue Dibny beide umbrachten. Denn Ralph und Sue waren der inbegriff von Liebe und DEM perfektem Liebenden.


Und wie Hawkgirl Hawkman dann mit ihren Letzten Worten sagt, dass sie ihn liebt. Man könnte selber sterben:


In Punkto Emotionalität übertrifft dieser Comic alle Grenzen. Genauso wie der Moment, der mir immer in Erinnerung bleiben wird. Mein Lieblings Panel:


Es geht um Atom und seine Vergangenheit. Wie er durch Jean Loring (seine Exfrau) erniedrigt wurde und sein Herz mehrfach gebrochen wurde. Auf dem Bild sieht man Bücher über ihre furchtbare Tat und Hawkman sagt: "Sie (Jean) gab ihm das Gefühl klein zu sein"
Und ihn dann in dieser Situation der Trauer zu finden. Herzerweichend. *-*


Allen in allem ist dies ein grandioses Werk, dass einen tagelang verfolgt. Und man nicht mehr aufhören kann, drüber nachzudenken.
Denn es ist als ob man ALLE DC-Comics aufeinmal lesen würde. Weil wirklich so gut wie alle wichtigen Charaktere verarbeitet werden und manchen sogar eine neue Zukunft eingeläutet wird.
Man leidet mit ihnen.
Man liebt sie.
Man will immer mehr.
ABER: Ohne Hintergrundwissen, lohnt sich nicht mal ein Satz zu lesen.

Außerdem werden alte bekannte neu auferweckt und bekommen neue Rollen.








In blckest Night there's shining White Lanterns' Light ;)

MsWhoknow
PS: Wie die weißen Ringe entstanden sind ist mehr als wiederlich.
Also ich möchte keinen.

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